Was ist die Schaufensterkrankheit? |
Unter der Schaufensterkrankheit wird eine Durchblutungsstörung verstanden, die durch arterielle Verschlüsse der Beine verursacht wird. Die Patienten legen die täglichen Wegstrecken mit Wadenschmerzen zurück. Sie bleiben stehen, um sich von den Schmerzen zu erholen. Das tun sie aus Scham bevorzugt vor Schaufenstern.
Betroffen sind vor allem Menschen zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr.
Betroffen sind vor allem Menschen zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr.
Symptome |
Die ersten Anzeichen der Schaufensterkrankheit sind Schmerzen in der Beinmuskulatur. Die Erkrankung wird in Abhängigkeit von den Krankheitszeichen in vier Stadien eingeteilt:
• Im ersten Stadium kommt es zu leichten Arterienwandveränderungen, welche ohne Schmerzen einhergehen. Sie werden meist nur zufällig bei Routineuntersuchungen festgestellt.
• In der zweiten Phase zeigen sich die krampfähnlichen Beschwerden der Schaufensterkrankheit. Sie äußern sich durch Schmerzen in den Beinen.
• Das dritte Stadium der Erkrankung ist durch Schmerzen während der Ruhephasen gekennzeichnet. Dabei verursacht das Hochlagern der Beine Schmerzen, während ein einfaches Baumeln Linderung bringt.
• In der vierten und letzten Phase während der Erkrankung, kommt es zusätzlich noch zu einer Geschwürbildung an den Beinen und zum Absterben von Gewebe. Tritt dieser Fall ein, droht dem Betroffenen eine Amputation.
In manchen Fällen klagen die Patienten auch über ein Kältegefühl im erkrankten Körperteil. Verschlüsse in den Beckenarterien führen zu Schmerzen der Gesäß- und der Oberschenkelmuskulatur. Verschlüsse der Oberschenkelvenen hingegen, führen zu Beschwerden in der Unterschenkelmuskulatur. Bilden sich dort Venenverschlüsse, betreffen die Schmerzen die Fußregion.
• Im ersten Stadium kommt es zu leichten Arterienwandveränderungen, welche ohne Schmerzen einhergehen. Sie werden meist nur zufällig bei Routineuntersuchungen festgestellt.
• In der zweiten Phase zeigen sich die krampfähnlichen Beschwerden der Schaufensterkrankheit. Sie äußern sich durch Schmerzen in den Beinen.
• Das dritte Stadium der Erkrankung ist durch Schmerzen während der Ruhephasen gekennzeichnet. Dabei verursacht das Hochlagern der Beine Schmerzen, während ein einfaches Baumeln Linderung bringt.
• In der vierten und letzten Phase während der Erkrankung, kommt es zusätzlich noch zu einer Geschwürbildung an den Beinen und zum Absterben von Gewebe. Tritt dieser Fall ein, droht dem Betroffenen eine Amputation.
In manchen Fällen klagen die Patienten auch über ein Kältegefühl im erkrankten Körperteil. Verschlüsse in den Beckenarterien führen zu Schmerzen der Gesäß- und der Oberschenkelmuskulatur. Verschlüsse der Oberschenkelvenen hingegen, führen zu Beschwerden in der Unterschenkelmuskulatur. Bilden sich dort Venenverschlüsse, betreffen die Schmerzen die Fußregion.
Ursachen |
Es kommt zu einer Verkalkung der Schlagadern, welche die Ursache derartiger Erkrankungen ist. Wandverhärtungen und Verengungen der Gefäße, durch die ein Verschluss erfolgt, sind die Folge.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Ein Arztbesuch ist grundsätzlich allen Personen zu empfehlen, die über 35 Jahre alt sind und unter den bekannten Risikofaktoren der Schaufensterkrankheit leiden. Diese sind zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck. Ein Arzt wird Sie vorbeugend auf Arterienverschlüsse untersuchen.
Leiden Sie bereits unter krampfartigen Schmerzen im Bein, ist es ratsam sich untersuchen zu lassen, um einen chronischen Verlauf der Krankheit zu vermeiden.
Ärzte, die auf die Behandlung derartiger Erkrankungen spezialisiert sind, sind Internisten und Chirurgen.
Leiden Sie bereits unter krampfartigen Schmerzen im Bein, ist es ratsam sich untersuchen zu lassen, um einen chronischen Verlauf der Krankheit zu vermeiden.
Ärzte, die auf die Behandlung derartiger Erkrankungen spezialisiert sind, sind Internisten und Chirurgen.
Diagnose |
Nach einem ausführlichem Gespräch, erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung. Hat der Patient blasse, kühle Gliedmaßen, Geschwüre und eine übermäßige Verhornung der Füße, liegt der Verdacht eines arteriellen Verschlusses nahe.
Anschließend folgen apparative Untersuchungen wie die Dopplerdruckmessung (Blutdruckmessung) und – kurvenanalyse (Aufzeichnung des Anstiegs oder Abfalls des Blutdrucks).
Auch eine Röntgenkontrastdarstellung der Arterien (Angiographie) ist ein sinnvolles Mittel, um die Diagnose zu festigen. Dabei wird dem Patienten ein Röntgenkontrastmittel gespritzt, mit dessen Hilfe die Darstellung von Arterien möglich ist. Damit werden deren Ausdehnungen oder Einengungen erkannt und serienweise Röntgenaufnahmen angefertigt.
Anschließend folgen apparative Untersuchungen wie die Dopplerdruckmessung (Blutdruckmessung) und – kurvenanalyse (Aufzeichnung des Anstiegs oder Abfalls des Blutdrucks).
Auch eine Röntgenkontrastdarstellung der Arterien (Angiographie) ist ein sinnvolles Mittel, um die Diagnose zu festigen. Dabei wird dem Patienten ein Röntgenkontrastmittel gespritzt, mit dessen Hilfe die Darstellung von Arterien möglich ist. Damit werden deren Ausdehnungen oder Einengungen erkannt und serienweise Röntgenaufnahmen angefertigt.
Behandlung |
Zur Behandlung eines chronischen Gliedmaßenverschlusses sind Maßnahmen wie Geh- und Gefäßtraining, Medikamente, Aufdehnung der Arterien durch einen Ballon und Operationen sinnvoll.
Die Ziele eines Geh- und Gefäßtrainings, sind die Verbesserung der Sauerstoffversorgung in der Muskulatur sowie im Gewebe, die Steigerung der muskulären Ausdauerleistung und die Bildung von kleinen Gefäßen im Gewebe. Die Übungen sind mindestens zwei- bis viermal in der Woche über eine Dauer von 60 Minuten durchzuführen.
Zur weiteren Behandlung werden Medikamente verordnet, um den Blutfluss zu verbessern, was zu Gefäßerweiterungen führt. Auch Medikamente, welche die Verklumpung von Blutplättchen hemmen, sind sinnvoll.
Eine andere Therapiemaßnahme ist das Aufdehnen der Arterie mittels eines Katheters, an dessen Spitze sich ein Ballon befindet. Es eignen sich allerdings nicht alle Gefäßverengungen für dieses Behandlungsverfahren. Zudem ist es sehr schmerzhaft.
Die letzte Therapiemöglichkeit der Schaufensterkrankheit stellt das Einbringen einer Gefäßstütze dar. Durch ein operatives Verfahren wird dabei ein Gittergerüst in das verengte Gefäß gebracht, um eine weitere Verengung an dieser Stelle zu verhindern.
Die Ziele eines Geh- und Gefäßtrainings, sind die Verbesserung der Sauerstoffversorgung in der Muskulatur sowie im Gewebe, die Steigerung der muskulären Ausdauerleistung und die Bildung von kleinen Gefäßen im Gewebe. Die Übungen sind mindestens zwei- bis viermal in der Woche über eine Dauer von 60 Minuten durchzuführen.
Zur weiteren Behandlung werden Medikamente verordnet, um den Blutfluss zu verbessern, was zu Gefäßerweiterungen führt. Auch Medikamente, welche die Verklumpung von Blutplättchen hemmen, sind sinnvoll.
Eine andere Therapiemaßnahme ist das Aufdehnen der Arterie mittels eines Katheters, an dessen Spitze sich ein Ballon befindet. Es eignen sich allerdings nicht alle Gefäßverengungen für dieses Behandlungsverfahren. Zudem ist es sehr schmerzhaft.
Die letzte Therapiemöglichkeit der Schaufensterkrankheit stellt das Einbringen einer Gefäßstütze dar. Durch ein operatives Verfahren wird dabei ein Gittergerüst in das verengte Gefäß gebracht, um eine weitere Verengung an dieser Stelle zu verhindern.
Komplikationen |
Auf Grund der Schaufensterkrankheit kommt es jährlich zu mehr als 30.000 Gliedmaßenamputationen als Folge von arteriellen Durchblutungsstörungen. Damit ist die Amputation wohl die größte Komplikation dieser Krankheit.
Etwa 25 Prozent der von einer Amputation betroffenen Patienten können ihren Beruf wieder ausüben. Weitere 25 Prozent werden nach der Amputation zum Pflegefall, wobei 50 Prozent der Betroffenen an den Krankheitsfolgen sterben.
Etwa 25 Prozent der von einer Amputation betroffenen Patienten können ihren Beruf wieder ausüben. Weitere 25 Prozent werden nach der Amputation zum Pflegefall, wobei 50 Prozent der Betroffenen an den Krankheitsfolgen sterben.
Prävention |
Es ist ratsam, dass Raucher den Nikotinkonsum einschränken oder besser einstellen. Er stellt den Hauptrisikofaktor der arteriellen Verschlusserkrankungen dar.
Selbstverständlich ist es wichtig, auch die übrigen Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck zu vermeiden, beziehungsweise sie entsprechend zu therapieren.
Um eine gute Durchblutung der Beine zu erreichen, sind Kälte- oder Wärmeeinwirkungen zu vermeiden, die zum Beispiel gerne in Form von wärmenden Salben verwendet werden.
Auch zu enge Schuhe sind in vielen Fällen ein Auslöser von Durchblutungsstörungen. Sie verursachen Druckstellen an den Füßen, wodurch wiederum Geschwüre entstehen.
Einige Medikamente, darunter zum Beispiel Migränemittel, fördern die Bildung von Engstellungen kleiner Gefäße, wodurch es zum Verschluss kommen kann. Daher ist es ratsam, die Packungsbeilage genau zu lesen.
Selbstverständlich ist es wichtig, auch die übrigen Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck zu vermeiden, beziehungsweise sie entsprechend zu therapieren.
Um eine gute Durchblutung der Beine zu erreichen, sind Kälte- oder Wärmeeinwirkungen zu vermeiden, die zum Beispiel gerne in Form von wärmenden Salben verwendet werden.
Auch zu enge Schuhe sind in vielen Fällen ein Auslöser von Durchblutungsstörungen. Sie verursachen Druckstellen an den Füßen, wodurch wiederum Geschwüre entstehen.
Einige Medikamente, darunter zum Beispiel Migränemittel, fördern die Bildung von Engstellungen kleiner Gefäße, wodurch es zum Verschluss kommen kann. Daher ist es ratsam, die Packungsbeilage genau zu lesen.
Was kann ich selbst tun? |
Es sind verschiedene Handlungsweisen möglich, um sich während einer Schaufenstererkrankung Erleichterung zu verschaffen. Dazu gehört das Tragen von speziellen Schuheinlagen oder orthopädischen Schuhen. Beides ist bei Durchblutungsstörungen hilfreich und dient auch dazu, den Fuß vor Verletzungen zu schützen.
Grundsätzlich sind Unterarmgehstützen zur Entlastung des kranken Beins sinnvoll.
Wenn es bereits zu einer Amputation gekommen ist, werden Prothesen angefertigt. Sie sind Hilfsmittel, die ein Körperteil (Unterschenkel oder Fuß) ersetzen. Eine Prothese wird immer individuell angefertigt, um eine optimale Anpassung zu gewährleisten.
Ist ein eigenständiges Gehen nicht mehr möglich, wird ein Rollstuhl erforderlich. Da es verschiedene Modelle gibt, ist die Anschaffung von der Wohnsituation des Betroffenen abhängig.
Die genannten Hilfsmittel sind in Fachgeschäften für Sanitätsbedarf und Orthopädietechnik erhältlich.
Soll die Behandlung der Schaufensterkrankheit erfolgreich verlaufen, ist ein sehr hohes Maß an Selbstdisziplin von den Patienten gefordert.
Grundsätzlich sind Unterarmgehstützen zur Entlastung des kranken Beins sinnvoll.
Wenn es bereits zu einer Amputation gekommen ist, werden Prothesen angefertigt. Sie sind Hilfsmittel, die ein Körperteil (Unterschenkel oder Fuß) ersetzen. Eine Prothese wird immer individuell angefertigt, um eine optimale Anpassung zu gewährleisten.
Ist ein eigenständiges Gehen nicht mehr möglich, wird ein Rollstuhl erforderlich. Da es verschiedene Modelle gibt, ist die Anschaffung von der Wohnsituation des Betroffenen abhängig.
Die genannten Hilfsmittel sind in Fachgeschäften für Sanitätsbedarf und Orthopädietechnik erhältlich.
Soll die Behandlung der Schaufensterkrankheit erfolgreich verlaufen, ist ein sehr hohes Maß an Selbstdisziplin von den Patienten gefordert.